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Letzte Aktualisierung: 11.03.2010
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Monitoringinstrumente

Internes Monitoring

  • Audits zu Umwelt-, Sicherheits- und Sozialstandards
  • Dreiteiliges Monitoringsystem zur Einhaltung von Arbeits- und Sozialstandards
  • Umfrage, ob Prozesse für Einhaltung von Standards vorhanden sind und wie effektiv diese sind

Mit verschiedenen Systemen untersuchen wir, ob unsere Standorte unsere Umwelt-, Sicherheits- und Sozialstandards erfüllen. Seit mehr als 20 Jahren überprüft BASF beispielsweise weltweit Anlagen- und Arbeitssicherheit sowie Gesundheits- und Umweltschutz nach einheitlichen Vorgaben durch interne Audits.

Ebenso kontrollieren wir die Einhaltung internationaler Arbeits- und Sozialstandards sowie rechtlicher Vorschriften. Lieferanten überprüfen wir risikobasiert weltweit vor Ort.
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Compliance

Einhaltung von Arbeits- und Sozialstandards

Um zu prüfen, ob wir innerhalb der BASF-Gruppe die international anerkannten Arbeits- und Sozialstandards einhalten, haben wir ein dreiteiliges Monitoringsystem eingerichtet. Dazu gehört:

  • ein intensiver Dialog mit Arbeitnehmervertretungen und internationalen Organisationen, um neue Entwicklungen und Herausforderungen frühzeitig zu erkennen,
  • eine Compliance-Hotline, bei der alle Mitarbeiter sich anonym und vertraulich über geltende Arbeits- und Sozialstandards informieren oder Defizite melden können,
  • eine jährliche Umfrage bei unseren Gruppengesellschaften, um die Einhaltung unserer Selbstverpflichtungen im täglichen Handeln sicherzustellen.

Wenn sich beim Auswerten und dem Vergleich der Monitoringinstrumente Hinweise auf Missstände in unseren Gruppengesellschaften ergeben, gehen wir diesen nach und leiten entsprechende Maßnahmen ein. Diese reichen von mündlichen Abmahnungen bis hin zu Kündigungen.

Im Jahr 2009 erhielten wir 48 Anrufe zu Arbeits- und Sozialstandards bei der Compliance-Hotline. 37 davon waren Hinweise auf Defizite. Bei der Umfrage erhielten wir 2009 von den Gruppengesellschaften Aussagen zu 100 % unserer Mitarbeiter. Wir fragen darin nach vorhandenen Prozessen für das Einhalten von Standards. Außerdem fragen wir ab, wie effektiv diese Prozesse sind, beispielsweise für die Umsetzung von Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).

Als Mitglied des Global Compact endet unsere Verantwortung nicht mit der Einhaltung von Mindeststandards. Wir bemühen uns, die Arbeitsbedingungen in unseren Gesellschaften kontinuierlich zu verbessern und international anerkannte Arbeits- und Sozialstandards in unserem Einflussbereich zu fördern. Beispielsweise engagieren wir uns in Pakistan in einem Projekt für die Gleichberechtigung von Frauen am Arbeitsplatz, gemeinsam mit dem nationalen Arbeitgeberverband EFP und der ILO. Das Projekt verfolgt das Ziel, Frauen an Entscheidungsprozessen in Unternehmen stärker zu beteiligen. Im Jahr 2009 haben wir mit unseren Partnern im Rahmen des „Leadership Training“ über 400 weibliche Führungskräfte in allen größeren Städten Pakistans geschult.
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Arbeits- und Sozialstandards

  Download (Download XLS xls, 19 kB)

Abfrage der ILO-Kernarbeitsnormen 2009

 

 

Prozess implementiert

Effektivität des Prozesses

1

Ein sehr geringer Prozentsatz unserer Mitarbeiter ist für Gesellschaften in Staaten tätig, in denen es rechtliche Beschränkungen hinsichtlich der Versammlungs- und Organisationsfreiheit sowie zu Kollektivverhandlungen gibt.

Verhinderung von Kinderarbeit

100 %

Prüfung des Alters des Mitarbeiters bei Anstellung

100 %

Mitarbeiter über 15 Jahre bei Anstellung

Verhinderung von Zwangsarbeit

100 %

Arbeitsvertrag basiert auf freiwilliger Zustimmung des Mitarbeiters

100 %

Recht der Mitarbeiter auf einseitige Kündigung des Arbeitsvertrages

Verhinderung von Diskriminierung

100 %

Personalmaßnahmen basieren auf objektiven Kriterien

 

2009 erhielten wir 33 Anrufe zu Diskriminierung. In 10 Fällen wurde Fehlverhalten nachgewiesen.

Recht der Mitarbeiter auf Versammlungsfreiheit

100 % 1

Keine Maßnahmen der Gesellschaft zur grundlegenden Einschränkung der Versammlungsfreiheit

91 %

Mitarbeiter beschäftigt bei einer Gesellschaft, in der eine Arbeitnehmervertretung existiert

Recht der Mitarbeiter auf Kollektivverhandlungen

100 % 1

Keine Maßnahmen der Gesellschaft zur grundlegenden Einschränkung von Kollektivverhandlungen

87 %

Mitarbeiter beschäftigt bei einer Gesellschaft, in der eine Arbeitnehmervertretung existiert und die Arbeitsbedingungen auf einem Kollektivvertrag basieren